Mops

Mops
Rasse:Mops
Herkunft:China
FCI-Gruppe:Gruppe 9, Sektion 11: Kleine doggenartige Hunde – FCI-Nr. 253
Verwendung:Begleithund
Fell:kurz und weich
Farben:Reh, Schwarz, Silber, Apricot
Größe:25 - 28 cm
Gewicht:6 - 8 kg
Lebenserwartung:12 - 14 Jahre

Der Mops ist ein perfekter Begleiter und besticht durch sein kurzes und weiches Fell. Das Fell kann in einem klassischen Beigeton gefärbt sein, aber auch komplett schwarz sein. Die typischen schwarzen Abzeichen am Kopf, also Stirnflecke, Muttermale an den Backen und die bekannte Maske machen den Mops einfach unverkennbar.

Herkunft und Geschichte

Vermutungen zufolge existiert die Rasse des Mops bereits über 2000 Jahre und hat seinen Ursprung in China. Als mögliche Vorfahren gelten doggenartige Hunde des Typs Mastiff. Überliefert ist, dass der Mops im 16. Jahrhundert über Handelsschiffe nach Holland kam und dort vor allem im Königshaus immer beliebter wurde.

Mops GesichtSo fand der Mops im Jahr 1688 auch seinen Weg nach England, da er Wilhelm III zur englischen Thronherrschaft begleitete. Legenden zufolge waren sein Möpse sogar durch ihr Bellen dafür verantwortlich, dass er nur knapp einem Attentat entkam.

In späterer Folge, ungefähr ab dem 18. Jahrhundert, stieg die Beliebtheit des Mops in ganz Europa an. Er wurde zum idealen Begleithund und es entwickelten sich Geschichten, Lieder und Sagen rund um den Mops, sowie der bekannte Spruch: „Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos“.

Auch sein Name hat einen Ursprung, denn der Mops nennt sich „pug“ im Englischen, was sich aus dem lateinischen Wort „pugnus“ entwickelte und übersetzt Faust bedeutet – dies steht im Zusammenhang mit seiner Kopfform.

Der deutsche Name stammt jedoch aus dem niederländischen Wort „moppern“ und bedeutet übersetzt „brummen“. Diesen passenden Namen bekam der Mops aufgrund seiner geräuschvollen Atmung.

Wesen und Charakter

Der typische Charakter eines Mops ist mit einem Clown vergleichbar, der seine Besitzer täglich zum Lachen bringt. Ein Mops ist überaus lebensfroh, robust, freundlich, aber manchmal sogar schon kindisch. Möpse wollen immer Aufmerksamkeit und Liebe von ihren Besitzern.

Mops schwarzTreue gehört zu den größten Stärken des Mops, denn er folgt seinem Rudelführer loyal und unbeeinflusst auf Schritt und Tritt. Das bedeutet nicht, dass ein Mops nicht auch äußerst dickköpfig und ignorant sein kann. Diese Eigenschaften gehören nämlich genauso zum Wesen eines Mops.

Insgesamt gesehen, ist ein Mops ein sehr freundlicher, pflegeleichter, aber teilweise auch sensibler Hund, der ein starkes Einfühlungsvermögen besitzt. Am liebsten möchte ein Mops immer und überall dabei sein, weshalb auch ein Umgang mit Artgenossen problemlos möglich ist.

Haltung und Pflege

Ein Mops kann trotz seines moppeligen Aussehens überraschend schnell laufen, sollte jedoch bei hohen Temperaturen nicht überfordert werden. Da er ein kurzes Fell hat, ist die Pflege überaus einfach und schnell. Sogar nach einem Spaziergang im Regen, ist der Mops rasch wieder trocken, wenn er einfach mit einem Handtuch abgerieben wird. Regelmäßiges Bürsten ist gut für das Fell und die Haut und stärkt die Bindung zwischen Hund und Halter.

Brauner MopsEin liebevoller und geduldiger Umgang ist sehr wichtig, da der Mops ein absoluter Familienhund ist. Möpse wissen sehr genau, wie sie die Besitzer um den Finger wickeln, weshalb allerdings auf Übergewicht geachtet werden sollte. Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung garantiert ein glückliches Hundeleben, ohne Überlastungen.

Häufige Krankheiten

Eine der rassetypischen Erkrankungen eines Mops ist die sogenannte „Pug-Dog-Enzephalitis“, bei der es sich um eine entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems handelt. Es leidet jedoch nur ungefähr 1 Prozent aller Möpse an dieser Erkrankung.

Atemprobleme sind hingegen keine Seltenheit, da viele Möpse nicht nur einen typischen rundlichen Kopf, sondern auch eine überaus kurze Schnauze und manchmal sogar leicht hervortretende Augen haben.

Die Augen können beim Mops zudem auch empfindlich sein, da sie vermehrt von Hornhautentzündungen betroffen sein können. Sobald graue Flecken oder ein vermehrtes Augenzwinkern auftreten, sollte ein Tierarzt die Augen untersuchen, um etwaige Folgeschäden zu vermeiden. Ein Mops kann bei guter Gesundheit ein durchschnittliches Alter von 12 bis 14 Jahren erreichen.

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