Schlittenhundrennen

16 deutsche Musher, so nennen sich die Schlittenhundegespannfahrer, fieberten mit ihren Huskys dem
3. Februar 1973 entgegen.

5-4-3-2-1 „GO!“ hieß es an diesem Wochenende in Bad-Sooden-Allendorf. Im Abstand von 2 Minuten gingen die Teams auf den Trail. Wenige Zuschauer bestaunten diese „exotische“ Veranstaltung.
Innerhalb von 20 Jahren entwickelte sich diese Sportart gewaltig. Rennorte wie Buchenberg, Todtmoos und Winterberg bieten bestens präparierte Strecken.
Im Februar 1994 kamen ca. 40.000 Zuschauer zur Schlittenhunde-Sprint WM nach Todtmoos.
Rund 20 Nationen hatten ihre besten Teams entsandt. Terry Streeper (Kanada) spannte seine 22 besten Hunde vor seinen Schlitten.
In Europa ist das Alpen Trail ein bedeutendes und anspruchsvolles Mitteldistanzrennen.
Sieben Tages- und eine Nachtetappe von ca. 40-45 km benötigen die Teams, um die ca. 300 km lange abwechslungsreiche Rennstrecke zu bewältigen.

Das härteste Schlittenhunderennen der Welt ist das YUKON QUEST. Von Chena River in Fairbanks (Alaska) am Yukon entlang nach Whitehorse in Kanada führt die 1.023 Meilen (1.657 Kilometer) lange anspruchsvolle Strecke.
10 Tage, 22 Stunden und 57 Minuten, das war sie Siegerzeit von Aliy Zirkle aus Two Rivers (Aalska) beim 17. Yukon Quest, das im Februar 2000 stattfand. Aufgrund der widrigen Wetterverhältnisse wurde das Rennen um 25 Meilen gekürzt. Es endete in Takhini Hot Springs, nordwestlich Whitehorse.

Das IDITAROD ist das längste Schlittenhunderennen. Für die 1.151 Meilen = 1.860 km benötigte Doug Swingley, der Champion 2000 mit seinen 16 Hunden, genau 9 Tage, 58 Minuten und 6 Sekunden.
Gestartet wird in Anchorage. Tagesziel ist Eagle River. Dort werden die Hunde und die Schlitten in die Boxen der wartenden Trucks geladen. Von Eagle River geht es dann über den Highway nach Wasilla, hier findet der sogenannte Restart statt, das Rennen beginnt, die Musher tauchen mit ihren Gespannen in die tief verschneite Wildnis ein.

Der Schlittenhundesport teilt sich in verschiedene Gespann-Kategorien auf.

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